Frank Nocke OberhafenkantineAufgewachsen bin ich in Osnabrück. Möglicherweise war mein beruflicher Weg über ZX-81, Apple ][ und Amiga 500 ein wenig vorbestimmt… An der FH Furtwangen im Schwarzwald habe ich von 1993 bis 1997 Medieninformatik studiert.

Furtwangen war damals der erste Medieninformatik-Studiengang in Deutschland überhaupt, als es dieses Internetz in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht gab und „MultiMedia“ noch ein selten gehörtes Wort war und für CD-ROMs und Briefmarkenvideos stand.

Über Praxissemester und Diplomarbeit habe ich schließlich meine Wahl-HH-eimat kennengelernt. Mein Fokus lag zunächst im Bereich „Computergrafik mit Programmierung“, Bildbearbeitung (Flint/Flame/Inferno auf SGI markierten damals das Top-End) und 3D Computergrafik (Softimage, 3D Studio, 3DS Max). Ende 1999 zog es mich ins Ausland, eigentlich™ auf Weltreise…

Die verlief planmässig über 6 Wochen Mitarbeit in Beijing in der „Huayu TV Postproduction“ (Flint/Flame, Bildbearbeitung & Compositing ) und endete dann recht spontan in Singapur. Für 2 Jahre als Gastdozent am „Ngee Ann Polytechnic“. In einem Mix aus Computergrafik und Programmierthemen. Mit voller Verantwortung für Kursinhalte und Prüfungen („Module Leader“).

Zwei Jahre Leben mit angelsächsischen Flatmates, Unterrichten & Arbeiten auf Englisch. Mein Englisch würde ich spätestens seit dem als präsentations- und verhandlungssicher bezeichnen. Aus Gründen persönlicher Sturheit bin ich immerhin ostwärts über Australien und Südamerika nach Hause gereist. So gesehen war es dann doch ein round-the-world trip.

Pünktlich zu meiner Rückkehr 2002 platzte gerade die Internet-Blase. Suboptimal für „½ Programmierer / ½ Grafiker“. Da ich Programmieren mittlerweile interessanter fand als reines „Pixel-pushing“ und ich merkte, daß mir in dem Bereich doch noch ein Bricket fehlt, entschied ich mich für ein „Upgrade“ an der Fachhochschule Wedel, vor den Toren Hamburgs, zum „Master of Computer Science“ (MSc).

Im Mai 2005 hatte ich denndann in der Tasche und fing bei Adobe Systems in Hamburg an. Ja, die mit PDF, Photoshop & Co haben einen Standort in Hamburg. Nach einigen wertvollen Erfahrungen im Bereich Qualitätssicherung beschloß man recht bald, mich zum Programmierer zu machen, und ich fand mich im XMP Metadaten Team wieder. Es galt, für diverse, bekannte Adobe-Produkte und auf drei Plattformen gleichzeitig (Windows, Mac OS, Linux) eine Metadaten-Library weiterzuentwickeln.

Komplexe Entwicklungstools, anspruchsvolle Build- und Releaseprozesse, internationele Zusammenarbeit mit diversen Teams… Nach gut 4 intensiven Jahren bei Adobe darf ich wohl als „richtiger“ Programmierer gelten. 2009 war ein schlechtes Jahr, auch für die Software-Industrie: Adobe feuerte quer durch alle Standorte 10% der Mitarbeiter. Was nach gut 4 Jahren binärer Filehandler („4 bytes vor, 3 bytes zurück“) aber auch in Ordnung war. Rückschauend betrachtet.

Seit 2011 bin ich freier Software-Entwickler. Ich habe viele „typische“ Agentur-Website-Projekte für kleine und mittlere Internet-Agenturen in Hamburg bearbeitet. Häufig „full stack“, also PHP, Apache, MySQL bis hin zum Frontend (HTML, CSS, jQuery, Sprites…). Wobei mir Frontend ganz besonders liegt, wohl auch aufgrund meines grafischen Hintergrunds.

Von Februar 2013 bis April 2015 war ich beim SPIEGEL Verlag auf einer ganzen Reihe von Projekten gebucht, mit Schwerpunkt auf und voller Verantwortung für das Frontend: Relaunch von Abo-Shops, Umgestaltung von Sites auf Responsive, Re-Launch einer redaktionellen Website, Self-Services, komplexe Javascript-Logik (Prämienkonfigurator,…).

Gerne arbeite ich auch an Konzepten und kann Ideen und Erweiterungen mit konkreten Photoshop-Entwürfen verbindlich in Pixel umsetzen. Mein Foto- und Computergrafik-Hintergrund hift mir, viele Aufgaben zwischen Gestaltung und Programmierung reibungslos und gern auch mit direktem Kontakt zur Fachabteilung zu lösen.

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Künstlerisch tobe ich mich in meiner Freizeit weiterhin im Bereich Panorama-, Sport- und Event-Fotos² aus. Von lokalen Events bis hin zu Bundesliga und deutsche Meisterschaften. Veröffentlichungen in Stern, Abendblatt, Taz, Welt, Hamburger Morgenpost und Elbe Wochenblatt.

Mit dem Hut in der Hand (und einem ernst gemeinten Objektiv in der anderen) kommt man doch weiter als man denkt… ansonsten bleiben Reisen nach Südostasien

 

Fotoreferenzen:
► fotos.nocke.de/City/Frachtschiffreise/
► fotos.nocke.de/Sport/2012-06-11%20smart%20Beachtunier%20Hafencity%20Hamburg/

► Pressefotos und andere: www.tinyurl.com/pressefotografie
► Panoramas: http://tinyurl.com/MeinFotoPortfolio


² Ich bin kein Fotografenmeister (im Sinne mittelalterlicher Handwerkspründen) und betreibe ausschliesslich künstlerische und Presse- sowie private Fotografie.

Ja, wenn’s denn der Suchmaschinenfindung hilft…
In Hamburg mit Photoshop Bildbearbeitung Portrait Architektur Sportfotografie mit Retusche und Training. Als Frontend Freelancer mache ich auch javascript, jQuery, CSS, CSS3 und HTML5 Frontend Programmierer. HTML5, javaScript und jQuery. WordPress Custom Theme Entwicklung seid 2011. 2012. 2013. In Hamburg PHP, Zend Framework, Apache (incl. Configuration, Security, Cache Header tuning, …). Microformats, Open Graph, Facebook und so Zeugs. SEO. Linux. mySQL und Postgres sind keine Fremdwörter. Ich schätze git, Subversion und Perforce. 5 Jahre Erfahrung mit C++ Cross-Platform Development unter Windows, Mac und Linux. Visual Studio, XCode, gcc. CppUnit, jUnit, PHPUnit. Agile Development, TDD alias Test-Driven Development.